Karte vergrößern
Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Steinfurt-Burgsteinfurt

Stadtgeschichte

Steinfurt mit seinen Gr체nanlagen und Landschaftsschutzgebieten gilt als gr체ne Oase im Herzen Westfalens. Die Stadt, ein Zusammenschluss der Orte Burgsteinfurt und Borghorst, existiert in dieser Form erst seit 1975.

Der Ort Burgsteinfurt entsteht rund um eine Wasserburg, die vom F체rstengeschlecht von Steinfurt noch heute bewohnt wird. Die Herkunft ihres Namens l채sst sich von der steinernen Furt, die durch den Fluss Aa f체hrte, ableiten. Mittelpunkt des historischen Ortskernes ist das Rathaus mit seinen fein herausgearbeiteten Giebeln. Nur wenige Schritte weiter steht die "Hohe Schule", die die erste Universit채t Westfalens beherbergte, als sie 1591 von Sch체ttorf nach Burgsteinfurt umsiedelte.

Borghorsts Entstehungsgeschichte ist kirchlichen Urspungs. Im Jahr 968 wird die Burg des Grafen Bernhard erstmalig erw채hnt und im gleichen Jahr in ein adeliges Damenstift umfunktioniert. Der herausragendste Bau ist aber die katholische Kirche Sankt Nikomedes, die, zwischen 1885 und 1894 erbaut, zu den gr철횩ten Kirchen des Bistums M체nster geh철rt. Ein weiteres optisches Schmankerl von Steinfurt ist der "Il Bagno", einst vom Reichsgraf Karl Paul Ernst im franz철sischen Stil angelegt.